Acht auf einen Streich – RV Altona bei der Kanalfahrt des Rendsburger Bicycle Clubs

Wir haben schon wieder einen neuen Rekord erzielt. Das gab’s noch nie: Acht Mitglieder des RV Altona sind gemeinsam im Team die 207 Kilometer lange Marathondistanz beim NordCup in Osterrönfeld gefahren.

Fünf Schleifen, ein Ziel: Die Strecke führte in fünf unterschiedlich lange Runden immer wieder zurück nach Osterrönfeld. Ein cleveres Konzept – zwischen den Etappen konnten wir an der zentralen Verpflegungsstation auftanken, durchschnaufen und uns sortieren. Besonders schön: Sowohl alte Bekannte als auch neue Gesichter haben sich unserer Gruppe angeschlossen. Die gemeinsame Ausfahrt war dadurch nicht nur sportlich, sondern auch sozial ein echtes Highlight.

Abenteuer Nord-Ostsee-Kanal: Gleich mehrfach kreuzten wir den Kanal – einmal spektakulär per Rolltreppe unterirdisch hindurch. Wie tief es da wirklich runtergeht, wussten wir nicht – aber die Rolltreppe wirkte ziemlich steil, und wir witzelten schon, ob wir damit vielleicht die ersten 100 Höhenmeter des Tages erledigt hätten. Später ging es dann mit einer kleinen Fähre wieder zurück ans andere Ufer – inklusive eines eher schlecht gelaunten Fährmanns, der uns mit knappen Anweisungen und einem grimmigen Blick begrüßte. Für uns war es trotzdem ein Lächeln wert – solche Begegnungen machen Touren ja erst richtig rund.

Unterwegs war alles dabei: Sonne, Gegenwind, eine leicht klemmende Bremse – und vor allem: echtes Teamwork. Wir fuhren geschlossen, hielten zusammen, teilten Windschatten, Wasser und Motivation. Die sommerlichen Temperaturen machten den Tag fordernd, aber das Zusammenspiel in der Gruppe war großartig.

Und dann das Beste zum Schluss: Im Ziel wartete nicht nur das gute Gefühl, gemeinsam 207 Kilometer gefahren zu sein – es warteten auch Kuchen. Viel Kuchen. Frischer Blaubeerkuchen, saftiger Bienenstich, Würstchen vom Grill und dazu gut gekühltes, alkoholfreies Bier – der perfekte Abschluss für einen langen Tag im Sattel.

Fazit: Der Rendsburger NordCup-Marathon war sportlich anspruchsvoll, landschaftlich schön, bestens organisiert – und vor allem ein Gemeinschaftserlebnis, wie man es sich nur wünschen kann. Wer sich auf diese Herausforderung einlässt, bekommt mehr als nur Kilometer. Wir kommen wieder. Vielleicht dann zu zehnt